Wie
Wie

Systemische Therapie

Das Ziel des Lebens ist Selbstentwicklung.
Das eigene Wesen völlig zur Entfaltung zu bringen, das ist unsere Bestimmung.

Oscar Wilde

Dieser Satz entspricht vollkommen meiner Lebensphilosophie. Ich glaube alle Menschen können und wollen sich entwickeln. Allerdings funkt uns das reale Leben oft dazwischen und es geschehen Dinge, die wir nicht erwarten, nicht berechnen und oft nicht verkraften können, zumindest nicht alleine. Das Leben kann schön sein und uns erfüllen – aber auch das Gegenteil kann passieren. Ich glaube daran, dass wir selbst vieles bewirken können, ja sogar, dass wir uns unsere eigene Wirklichkeit konstruieren, denn ob das berühmte Glas halbvoll oder halbleer ist, bestimmen wir.

Wenn wir aber in der Krise sind, Trauer und Verlust zu bewältigen haben, wir in uns in einem System, einer Situation festgefahren fühlen, dann können wir oft nicht mehr alleine weiter und es ist Zeit sich Hilfe zu holen.
Systemische Psychotherapie erkennt den Menschen als Individuum, das aber in ein System (Herkunftssystem, Gegenwartsfamilie, berufliches und soziales Umfeld) eingegliedert ist. So müssen auch Lösungen von Problemen und schwierigen Themen in einem größeren Zusammenhang gesehen werden.

Im gemeinsamen Gespräch und mit Hilfe kreativer lange erprobter und gut entwickelter Methoden und Übungen suchen wir gemeinsam Ihren besten Weg und die für Sie passende Lösung eines Problems, die Linderung seelischer Schmerzen, entwickeln neue Lebensentwürfe und Perspektiven.

Gemeinsam erarbeiten wir neue Ideen und Sichtweisen und entdecken und stärken Ihre persönlichen Ressourcen.

Wenn Sie das Bedürfnis haben, etwas in Ihrem Leben verändern zu wollen, sich entwickeln zu wollen, wenn Sie bereit sind, sich selbst zu reflektieren, Ihre Gefühle zu erforschen, Ihre Handlungsweisen zu überdenken, Ihr Potenzial zu finden und auszuschöpfen, dann werde ich Sie gerne auf diesem Weg begleiten.

Die Traumaforschung sowie Traumafolgentherapie hat sich in den letzten Jahrzehnten sehr
stark weiterentwickelt und die verschiedenen psychotherapeutischen Methoden: Psychodrama, integrative Gestaltherapie und Systemische Familientherapie haben relevante traumaspezifische Vorgangsweisen in dieser 2jährigen Weiterbildung herausgearbeitet.

Die Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie nach Prof. DR. Luise Reddemann (Psychiaterin und Psychoanalytikerin) ist eine Methode, die sich aus der Arbeit mit Traumapatienten entwickelt hat.

Sie macht sich die Erfahrungen aus dieser Arbeit zu Nutze und beschäftigt sich da vor allem mit den daraus resultierenden Themen der Patienten/innen, die oft an massiven Gefühlsüberflutungen (z.B. Ohnmachtsgefühlen, Ängsten, Panikattacken …) und damit zusammenhängenden Gefühls-Abspaltungen, körperlichen Symptomen, unbeeinflussbar scheinenden Verhaltensweisen u.ä. leiden.

PITT stärkt die Ressourcen. PITT hat spezielle Techniken für traumatisierte Patienten entwickelt bzw. von anderen Therapieformen integriert, die eine kürzere Behandlungsdauer ermöglichen.

Im Inneren als imaginärem Raum der Patientin/des Patienten werden hilfreiche Bilder erzeugt. Der Patient bringt den verletzten inneren Anteil – meistens ein jüngeres ICH – an einen guten, sicheren inneren Ort um ihn dort von immer verfügbaren „idealen“ Eltern und/oder „hilfreichen Wesen“ versorgen und trösten zu lassen. Die in der Therapie gelernten Übungen kann der Patient später selbständig anwenden und damit Stress regulieren.

Brainspotting ist eine tiefenpsychologische, körperorientierte therapeutische Methode zur Traumaverarbeitung. Es ist ein Weg, der über einen Zugang zum Unterbewussten eine direkte Verarbeitung von traumatischen Belastungen ermöglicht.

Brainspotting geht auf Dr. David Grand, Psychoanalytiker aus New York zurück, der diese Methode 2003 entdeckte und weiterentwickelte. Grand ist ein international anerkannter Experte in der Psychotraumatologie. Er engagierte sich traumatherapeutisch sehr intensiv bei Opfern des „11. Septembers“, beim Wirbelsturm Kathrina und vielen weiteren großen Katastrophen.

Brainspotting arbeitet mit verschiedenen Augenpositionen. Darüber werden die belastenden Erlebnisse, die sich emotional oder auch physiologisch bei der Patientin/dem Patienten manifestiert haben, lokalisiert, neu eingeordnet und verarbeitet.

Der Einsatz von Brainspotting reicht von Traumafolgestörungen, aktuellen Traumatas wie Unfällen, plötzlichen Todesfällen, erschütternden Lebensereignissen, frühen Bindungsstörungen, Psychosomatischen Symptomen, Leistungs-, Auftritts- und Kreativitätsblockaden bis zur Sportpsychologie, Mentaltraining usw. Es kann sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern angewandt werden.